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„Yoga und ganzheitliche Gesundheit“, erscheint vierteljährlich seit 1996 und hat einen Umfang von 24 Seiten voll kompakter Informationen. Klassischer ganzheitlicher Yoga ist ein Weg zu mehr körperlicher, emotionaler und geistiger Gesundheit, das beste Fundament für das letztendliche Yoga-Ziel, nämlich Selbsterfahrung, d.h. Verwirklichung des reinen Bewusstseins oder der Seele, unserem innersten Kern und Zentrum der Freude. Dieses ferne Ziel erreichen nicht viele, doch auf dem Weg dahin können viele gute Dinge passieren, d.h. mehr innere Ruhe, Konzentration, Selbstvertrauen, Nähe zum anderen, Durchblick und Gesundheit auf allen Ebenen.

 

Der klassische Weg beruht auf dem, was der „erste Psychoanalytiker der Welt“, der legendäre Inder Patanjali vor rund 2000 Jahren in seinem „Yoga Sutra“, einer „Grammatik der Spiritualität", in 195 kurzen Sätzen niedergelegt hat. Ab September 2015 sind in "Yoga und ganzheitliche Gesundheit" auch wieder regelmäßig die Antworten des großen Yogi Dr. Jayadeva Yogendra auf Fragen zu den einzelnen Sutras erschienen. Die Bewusstseinsinhalte des modernen Menschen sind heute natürlich andere als die zur Entstehungszeit des "Yoga Sutra", das Bewusstsein an sich ist jedoch zeitlos. Die Sutras bringen mehr Kenntnis über Geist und Psyche des Menschen, ihre Struktur, ihr Funktionieren, ihre Stärken und Schwächen. Daneben wird in dem "Yoga Sutra" aufgeführt, welche Techniken für welche Art von Yoga-Lernenden am besten geeignet sind.

 

Neben dieser Philosophie des klassischen Yoga enthält "Yoga und ganzheitliche Gesundheit" Artikel über praktische Übungen (Asanas, Kriyas, Bandhas, Pranayama, Meditation und vorbereitende Konditionierung), förderlichen Lebensstil, positive Lebenseinstellungen und Ernährungshinweise, so wie sie an dem 1918 von Shri Yogendraji (1897-1989) gegründeten Mumbaier „The Yoga Institute“ (www.yogainstitute.org) gelehrt werden.

 

Viele Artikel in „Yoga und ganzheitliche Gesundheit“ sind Erstübersetzungen aus der englischsprachigen Monatsschrift dieses Instituts und stammen aus indischer und internationaler Feder. Daneben erscheinen regelmäßig Artikel, die besonders deutsche Befindlichkeiten ansprechen.

 

„Yoga und ganzheitliche Gesundheit“ bringt viel Grundsätzliches aus yoga-psychologischer, yoga-philosophischer und gesellschaftlicher Sicht sowie Interviews, Erfahrungsberichte und Zitate aus verschiedenen Zeiten und Kulturen, die auf das Gemeinsame aller spirituellen Bestrebungen hinweisen (was nicht heißen soll, dass alle eins sind). Die Schrift berücksichtigt auch die Ethik des klassischen Yoga, so wie sie klar von Patanjali umrissen wurde und heilend für viele gesellschaftliche Übel unserer Zeit sein könnte.

 

Gute Gedankennahrung ist ebenso wichtig wie gesunde Kost für den Körper. Beide sind nötig für die Gesundheit von Körper, Geist und Seele. "Yoga und ganzheitliche Gesundheit" liefert immer beste Gedankennahrung und informiert ab und zu über die Nahrung für den Körper auf der Grundlage der "3 Gunas", Sattva, Rajas und Tamas, die auch im Ayurveda eine Rolle spielen.

 

   

"Bete nicht um mehr Butter auf deinem Brot,

sondern um die Stärke, sie zu verdienen."

 

"Der Mensch ist das, was sein Chitta (in etwa "Persönlichkeits-Komplex" oder "Denk-und-Fühlorgan") ist."

(Shri Yogendraji)

 

 

"Gesundheit gilt im Yoga - positiv ausgedrückt - als sprudelnde Vitalität

und - negativ ausgedrückt - als Freiheit von allen Krankheiten."

(Sita Devi Yogendra)

 

 

"Es ist harte Arbeit, sich so zu verändern,

dass man die anderen liebt. Und es ist so leicht,

wenn man am anderen Ufer angekommen ist."

(Dr. Jayadeva Yogendra)

 

 

"Frage: Ist es wichtig, beim Üben den Atem anzuhalten?

Antwort: Asana-Praktizierende sollten sich langsam dem Statischen

annähern, sowohl beim Einhalten von Körperstellungen

wie auch bei der Atmung. Atembeherrschung führt zu mehr

Stetigkeit und innerer Ruhe und ist eine gute Grundlage für Meditation."

(Hansaji Yogendra)