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Leseproben aus Nr. 60: EIN YOGI SPRICHT: MAN
kann über Probleme im Leben klagen. Es gibt so viele. Dauernd erscheint ein
neues. Nie sind wir frei von Problemen. Wenn man dann aber ein Problem gelöst
hat, dann fragt man sich, worin es überhaupt bestanden hat! Dann fühlt man sich
stark genug, um mit jedem Problem fertig zu werden. Yogis wie Madhavadasji hatten keinerlei
Probleme im Kopf, wenn sie sich abends schlafen legten. Situationen tauchen
auf, immer wieder neue. Für eine Weile mag eine bestimmte Kombination von
verschiedenen Ereignissen uns bedrohlich erscheinen. Aber wenn man weiß und
daran glaubt, dass nichts permanent ist und alles sich verändert, dann lösen
sich Ängste von selbst auf. Liebe Leserinnen, liebe Leser,
In diesem Heft geht es auch um Werte. Werte…
das ist etwas, was einem eben viel wert ist; etwas, was man als Richtschnur für
sein Leben übernimmt, was man hochhält und vielleicht schützen und verteidigen
möchte. Ein Wert des klassischen Yoga
ist: Sich selbst und das Leben besser verstehen lernen; über sich selbst
nicht nur nachdenken, sondern sich selbst im Innersten erfahren; unterscheiden
lernen zwischen dem, was auf Dauer wertlos und was wertvoll ist. Damit stellen
sich auch mehr Konzentration und Gesundheit als Nebenerscheinungen mit ein. Aber was soll man genau tun? Am praktischen
Alltagsleben führt kein Weg vorbei. Erst wenn man sich dem gestellt, sich mit
seinen Problemen herum geschlagen und seine Freuden und Leiden erfahren hat,
ohne dass man dabei seine Werte aus den Augen verloren oder aus anderen Gründen
(es seien denn neue Einsichten) aufgegeben hat, erst dann gilt wohl, was im Yoga Sutra gleich im ersten Kapitel behandelt wird. Dort
heißt es für die besten Lernenden, d.h. für die, die Yoga in seiner letztendlichen
klassischen Definition von „Yoga ist die Stilllegung der mental-psychisch-geistigen
Modifikationen“ anstreben, wie folgt: „Die Stillegung (der citta vrttis) erreicht man durch Übung = Ausdauer (abhyasa) und Leidenschaftslosigkeit =
Nicht-Verhaftung (vairagya).“ (Sutren
I, 2 und 12) Wohl nur die, die den Yoga-Weg schon so weit
gegangen sind, können unerschütterlich durch äußere Schwierigkeiten und frei
von inneren emotionalen Stürmen ungestört immer weiter üben, und zwar im Sinne
des Sutra I,13: „Die Bemühung, dort (= in der Stillegung beständig) zu
verweilen ist Übung (abhyasa).“ Es
geht hier also nicht um die Übung von Asanas,
Pranayama und Kriyas, sondern man
übt sich ständig und in erster Linie darin, möglichst viel Ruhe in seinem Inneren
einkehren zu lassen, auch während man mit allem möglichen beschäftigt ist. Je
provozierender, ablenkender oder sonst wie ungünstiger die Umgebung ist, desto
schwieriger ist das natürlich. Eben deshalb sind wichtige Werte im Yoga auch
Geduld und Hingabe an das, was man tut. Als Grundlage einer klassischen Yoga-Praxis
für die, die sich noch nicht ausdauernd und unerschütterlich allein dieser
„Stillegung“ hingeben können oder wollen, wird im zweiten Kapitel eine ganze Reihe
von Werten genannt. Es sind dies die Yamas
und Niyamas. Einer der Yamas ist Satya, d.h. Wahrhaftigkeit.
Sie gilt in jeder spirituellen Disziplin, in jeder Kultur oder Religion, ob in
West oder Ost als hoher Wert. Mit ihr beschäftigen sich einige Artikel dieses
Heftes.
Was ist Glück ? S. G. Guy
Shri Yogendraji
(Da Männer und Frauen sich anatomisch im
Unterleib sehr unterscheiden, muss offen bleiben, wie weit diese Worte auch auf
Frauen zutreffen. Mir ist kein Hinweis in dieser Richtung bekannt.
Anmkg.d.Red.) (Aus„Yoga“,Sept./Okt.1935, Zusammenfassung: Dilip
Tralshawallah) Yoni (Damm) mit der Ferse drückend,
kontrahiere den Anus hoch. Indem man so Apana
zieht, wird Mula Bandha ausgeführt.
Kapitel III, 60 - 64 Ein Wert, der jeden Menschen angeht: Herbst 2010: Einige Dörfer in Ungarn sind von giftigem Schlamm bedeckt. Er dringt in die Erde und ins Grundwasser und fließt in die Donau. Er tötet tierisches und menschliches Leben. Irgendwo ist wieder ein Tanker undicht geworden. Vergiftendes Rohöl fließt ins Meer. Fische sterben. Taifune, Erdbeben, Überschwemmungen und Waldbrände weltweit liegen gerade wieder hinter uns.
MAN
kann über Probleme im Leben klagen. Es gibt so viele. Dauernd erscheint ein
neues. Nie sind wir frei von Problemen. Wenn man dann aber ein Problem gelöst
hat, dann fragt man sich, worin es überhaupt bestanden hat! Dann fühlt man sich
stark genug, um mit jedem Problem fertig zu werden. Yogis wie Madhavadasji hatten keinerlei
Probleme im Kopf, wenn sie sich abends schlafen legten. Situationen tauchen
auf, immer wieder neue. Für eine Weile mag eine bestimmte Kombination von
verschiedenen Ereignissen uns bedrohlich erscheinen. Aber wenn man weiß und
daran glaubt, dass nichts permanent ist und alles sich verändert, dann lösen
sich Ängste von selbst auf. „Ob steil der Pfad, ob schwer die Pflicht, sag niemals dir: Das kann ich nicht.“ Was wird passieren, wenn mein Bruder nicht
mehr da ist, um mir zu helfen, oder wenn mein Vater, der das Geschäft aufbaute,
nicht mehr da ist? Aber selbst wenn Bruder und Vater nicht mehr da sind, geht
das Leben doch weiter. Die Natur will, dass der Prozess weiter
geht, selbst wenn einige wichtige Bestandteile fehlen. Wir sollten es lernen,
der Natur zu vertrauen und uns ihr zu überlassen, und unsere Pflichten
aufrichtig erfüllen. „Echtes ehren, Schlechtem wehren, Schweres üben, Schönes lieben.“ MAN
kann über Probleme im Leben klagen. Es gibt so viele. Dauernd erscheint ein
neues. Nie sind wir frei von Problemen. Wenn man dann aber ein Problem gelöst
hat, dann fragt man sich, worin es überhaupt bestanden hat! Dann fühlt man sich
stark genug, um mit jedem Problem fertig zu werden. Yogis wie Madhavadasji hatten keinerlei
Probleme im Kopf, wenn sie sich abends schlafen legten. Situationen tauchen
auf, immer wieder neue. Für eine Weile mag eine bestimmte Kombination von
verschiedenen Ereignissen uns bedrohlich erscheinen. Aber wenn man weiß und
daran glaubt, dass nichts permanent ist und alles sich verändert, dann lösen
sich Ängste von selbst auf. „Ob steil der Pfad, ob schwer die Pflicht, sag niemals dir: Das kann ich nicht.“ Was wird passieren, wenn mein Bruder nicht
mehr da ist, um mir zu helfen, oder wenn mein Vater, der das Geschäft aufbaute,
nicht mehr da ist? Aber selbst wenn Bruder und Vater nicht mehr da sind, geht
das Leben doch weiter. Die Natur will, dass der Prozess weiter
geht, selbst wenn einige wichtige Bestandteile fehlen. Wir sollten es lernen,
der Natur zu vertrauen und uns ihr zu überlassen, und unsere Pflichten
aufrichtig erfüllen. „Echtes ehren, Schlechtem wehren, Schweres üben, Schönes lieben.“ „Ob steil der Pfad, ob schwer die Pflicht, sag niemals dir: Das kann ich nicht.“ Was wird passieren, wenn mein Bruder nicht
mehr da ist, um mir zu helfen, oder wenn mein Vater, der das Geschäft aufbaute,
nicht mehr da ist? Aber selbst wenn Bruder und Vater nicht mehr da sind, geht
das Leben doch weiter. Die Natur will, dass der Prozess weiter
geht, selbst wenn einige wichtige Bestandteile fehlen. Wir sollten es lernen,
der Natur zu vertrauen und uns ihr zu überlassen, und unsere Pflichten
aufrichtig erfüllen. „Echtes ehren, Schlechtem wehren, Schweres üben, Schönes lieben.“ MAN
kann über Probleme im Leben klagen. Es gibt so viele. Dauernd erscheint ein
neues. Nie sind wir frei von Problemen. Wenn man dann aber ein Problem gelöst
hat, dann fragt man sich, worin es überhaupt bestanden hat! Dann fühlt man sich
stark genug, um mit jedem Problem fertig zu werden. Yogis wie Madhavadasji hatten keinerlei
Probleme im Kopf, wenn sie sich abends schlafen legten. Situationen tauchen
auf, immer wieder neue. Für eine Weile mag eine bestimmte Kombination von
verschiedenen Ereignissen uns bedrohlich erscheinen. Aber wenn man weiß und
daran glaubt, dass nichts permanent ist und alles sich verändert, dann lösen
sich Ängste von selbst auf. „Ob steil der Pfad, ob schwer die Pflicht, sag niemals dir: Das kann ich nicht.“ Was wird passieren, wenn mein Bruder nicht
mehr da ist, um mir zu helfen, oder wenn mein Vater, der das Geschäft aufbaute,
nicht mehr da ist? Aber selbst wenn Bruder und Vater nicht mehr da sind, geht
das Leben doch weiter. Die Natur will, dass der Prozess weiter
geht, selbst wenn einige wichtige Bestandteile fehlen. Wir sollten es lernen,
der Natur zu vertrauen und uns ihr zu überlassen, und unsere Pflichten
aufrichtig erfüllen. „Echtes ehren, Schlechtem wehren, Schweres üben, Schönes lieben.“ MAN
kann über Probleme im Leben klagen. Es gibt so viele. Dauernd erscheint ein
neues. Nie sind wir frei von Problemen. Wenn man dann aber ein Problem gelöst
hat, dann fragt man sich, worin es überhaupt bestanden hat! Dann fühlt man sich
stark genug, um mit jedem Problem fertig zu werden. Yogis wie Madhavadasji hatten keinerlei
Probleme im Kopf, wenn sie sich abends schlafen legten. Situationen tauchen
auf, immer wieder neue. Für eine Weile mag eine bestimmte Kombination von
verschiedenen Ereignissen uns bedrohlich erscheinen. Aber wenn man weiß und
daran glaubt, dass nichts permanent ist und alles sich verändert, dann lösen
sich Ängste von selbst auf. „Ob steil der Pfad, ob schwer die Pflicht, sag niemals dir: Das kann ich nicht.“ Was wird passieren, wenn mein Bruder nicht
mehr da ist, um mir zu helfen, oder wenn mein Vater, der das Geschäft aufbaute,
nicht mehr da ist? Aber selbst wenn Bruder und Vater nicht mehr da sind, geht
das Leben doch weiter. Die Natur will, dass der Prozess weiter
geht, selbst wenn einige wichtige Bestandteile fehlen. Wir sollten es lernen,
der Natur zu vertrauen und uns ihr zu überlassen, und unsere Pflichten
aufrichtig erfüllen. „Echtes ehren, Schlechtem wehren, Schweres üben, Schönes lieben.“ UM
die höchste Wahrheit zu verstehen, braucht man keine langen Erklärungen und zu
viele Worte. Für Albert Einstein war die materielle Welt E = MC².
Schließlich war der Junge zu schwach, um wieder
zu dem Lehrer zu gehen und ihn nach dem Brahman
zu befragen. Statt dessen ging nun der Lehrer zu dem Jungen. Der lag matt und mager
auf dem Bett. Der Lehrer fragte: „Junge, was ist Brahman?“
Technik
ist eine Sache. Drang, Gefühl, Motivation eine andere. Das heißt, um eine
Technik auszuüben, muss man sie von jemandem lernen und dann solange üben, bis
man sie mehr oder weniger meistert. Gebraucht wird also je nachdem viel oder
wenig Energie, Geschicklichkeit und so viel Interesse, dass man die Mühe des
Übens auf sich nimmt. Energie, Geschicklichkeit und Interesse
haben aber nichts oder wenig mit Gefühlen, ethischen Werten und Lebenseinstellungen
zu tun. Was ein Gauner an Energie, Geschicklichkeit und Interesse besitzen
muss, um eine Fassade hochzuklettern, ein Safe zu knacken und unbemerkt zu bleiben,
kann mehr sein als ein Yoga-Praktizierender aufbringt. Die Motivation der
beiden, also der Grund, weshalb sie tun, was sie tun, unterscheidet sich jedoch
gewaltig. Ebenso ihre ethischen Werte. Das
reicht schon, um zu zeigen, dass Yoga mehr als Technik sein muss, um echter
Yoga zu sein. Schlangenmenschen und andere Zirkuskünstler können Asana-Praktizierende bei weitem an Kraft
und Geschicklichkeit übertreffen. Trotzdem sind sie allein damit nicht auf dem
Weg des Yoga. Yoga
besteht also auch aus Techniken. Von diesen Techniken heißt es, dass sie Bedingungen
erzeugen können, jedoch nicht
zwangsläufig tun, die über bloße
Technik hinausgehen und dazu beitragen können,
dass sich Gefühle, Werte und Einstellungen des „Yoga-Technikers“ ändern. Und
darauf kommt es letztlich an. Wer bereit ist, sich zu ändern – auch wenn noch
nicht ganz klar ist, wie genau – erkennt also leicht an, dass Techniken nicht
alles im Yoga sein können, sondern dass es, wie gesagt, auch auf Gefühle,
Wünsche, Werte und Lebenseinstellungen ankommt. In
Hamburg war im Mai mehr über die Techniken zweier Personen zu erfahren, die
quantitativ gesehen sehr erfolgreich sind bzw. waren. „Nothing succeeds like
success“, lautet ein englisches Sprichwort. „Nichts ist so erfolgreich wie Erfolg.“
ERFOLG ist eines der großen Reizwörter unserer Zeit. Wer Erfolg hat, hat
Anziehungskraft. Wer Erfolg hat, dem wird geglaubt und gefolgt. Auch der deutsche Jungregisseur David
Sieveking folgte diesem Sog und zahlte 2380 Euro in bar plus Blumen, Früchten
und einem weißen Taschentuch, um die Technik der TM, sprich transzendentale
Meditation des vor Jahren verstorbenen indischen Maharishi Mahesh Yogi zu erlernen. Was unter anderem dabei heraus kam ist ein
humorvoller, selbst-ironischer, neutral informativer und sehr empfehlenswerter
Film, „David Wants to Fly“. Denn die
TM-Bewegung mit weltweit fast 6 Mio. Anhängern bietet sehr Zahlungskräftigen
auch die Technik des „yogischen Fliegens“ an. (www.davidwantstofly.de) Auch
der Inder Sri Sri Ravi Shankar (nicht zu verwechseln mit dem ehemals berühmten
Sitarspieler) ist sehr gefragt mit täglichen Auftritten im indischen Fernsehen,
zig-Hunderttausend Anhängern und Einladungen zu so prestigeträchtigen
Veranstaltungen wie dem Weltfriedensgipfel in New York, dem Weltwirtschaftsforum
in Davos und sogar einem evangelischen Kirchentag in Frankfurt. Auch der Yoga,
den Ravi Shankar anbietet, lässt, wie sogleich
von einem seiner vorgeschickten Lehrern erklärt wurde, Lebensstil und Werte außer
Acht. „Yoga“ begrenzt sich hier auf eine isolierte und überdies eingetragene
Atemtechnik und dann nichts mehr als huldigendem Zuhören und Lesen seiner
Bücher. Nicht alles also, was an Yoga aus Indien
kommt, ist ganzheitlich oder spirituell. Und nicht alles, was glänzt, ist lauteres
Gold. Hella Naura Shri Yogendraji UDDIYANA
BANDHA wird im Sitzen geübt. Nehmen Sie den Schneidersitz, den halben oder den
vollen Lotossitz ein und legen Sie die Hände auf die Kniee. Dann die Arme anspannen und fest auf die
Kniee drücken. Tief einatmen und vollständig ausatmen. Jetzt die Bauchmuskeln
völlig entspannen und den Bauch tief einziehen, so als wollten Sie ihn unter
die Rippen und gegen die Wirbelsäule pressen. Ziehen Sie die Rückenmuskeln
zusammen, beugen Sie sich etwas vor und pressen Sie die Hände auf die Kniee.
Während dieses ganzen Vorgangs nicht atmen. Bevor Sie dann wieder einatmen, lösen Sie erst
alle Spannung im Rücken und in den Händen und Armen, richten die Wirbelsäule
auf und lassen den Bauch zu seiner natürlichen Form zurück kehren. Das wird alles
gleichzeitig durchgeführt. Erst dann – und nicht vorher – atmen Sie wieder langsam
und stetig ein und aus. Auf folgendes ist zu achten: Führen Sie Uddiyana nie mit einer Einatmung oder angehaltenem Atem aus. Bleiben Sie völlig bewegungslos, während Sie
mit eingezogenem Bauch da sitzen. Die Bewegungen vorher müssen miteinander
koordiniert sein und den Vorgang mehr oder weniger natürlich erscheinen lassen. Nur auf leeren Magen ausführen, außer wenn
es anders empfohlen wird, wie z.B. in Kunjala
oder anderen Yoga-Prozessen. Nicht
ausführen bei Beschwerden der Atmung, des Herzens oder des Bauchraums, seien sie
organischen oder funktionellen Ursprungs. Hathayogins
schätzen diese Übung sehr. Sie ist unzweifelhaft das beste Mittel, um physische
und mentale Kraft zu entwickeln. Am Anfang sollte nur für einige Sekunden geübt
werden. Später kann man auf zehn bis zwanzig Mal steigern, wobei jeder Vorgang
20 bis 30 Sekunden dauert. Uddiyana
verdankt seinen Namen der Tatsache, dass das Zwerchfell praktisch von seiner
normalen Lage hochfliegt. Eine andere Interpretation des Namens besagt, dass
die Übung die schlafende Energie eines Wesens weckt und ihr auf ihrem Flug nach
oben behilflich ist. Uddiyana wird von den Yogis so genannt, weil durch
die Übung Prana (Vayu) in die Susumna
fliegt (fließt). Uddiyana wird so genannt, weil der große Vogel Prana daran gebunden fliegt, ohne zu
ermüden. Es wird jetzt erklärt. Der Bauch über dem Nabel wird gegen die Wirbelsäule zurück gepresst. Uddiyana Bandha ist wie ein Löwe für den Elefanten des Todes. Uddiyana ist immer sehr leicht, wenn man von einem Guru lernt. Wenn der Praktizierende alt
ist, wird er wieder jung. Die Teile über und unter dem Nabel sollten zurück gegen die Wirbelsäule
gezogen werden. Übt man dieses sechs Monate lang, so kann man unzweifelhaft den
Tod besiegen. Hathayogapradipika III, 54 - 58 YOGA-"THERAPIE" BEDEUTET YOGA-ERZIEHUNG Hansaji Yogendra
Fragt ein eingefleischter Junggeselle seinen
Freund: „Warum heiraten Leute bloß?“ „Weil sie nicht an allem, was schief
läuft, den Politikern die Schuld geben können.“ Erzählt ein Freund einem anderen: „Wir haben in
unserer Ehe klare Absprachen. Ich tue, was meine Frau gerne möchte, und meine
Frau tut, was sie gerne möchte.“ Sita Devi Yogendra DIE
Psychologie des Kindes zeigt, dass auch die winzigsten Eindrücke in das
Bewusstsein Teil eines dauerhaften Hintergrundes werden, der das zukünftige
Leben der Kinder mit beeinflussen wird. Es sind also sehr viel Sorgfalt und
Vorsicht nötig, welche Art von Training man ausarbeitet, das das Kind so in sein
Leben integrieren soll, dass es in seinem geistigen und körperlichen Wachstum
zur zweiten Natur wird. Der traditionelle Yoga hat keinen besonderen
Kurs für das körperliche oder mentale Training von Kindern formuliert. Yoga
gilt für Jung ebenso wie für Alt. Wachsende Kenntnisse über die Psychologie des
Kindes in unserer Zeit erfordern jedoch, dass ein Kurs für Kinder in Harmonie
mit den modernen kindlichen Bedürfnissen gebracht werden muss. WIR
sprechen alle über Yoga – aber wir sind uns nicht sicher, was Yoga bedeutet.
Manche halten ihn für körperliche Verdrehungen, manche für mentale Gymnastik,
manche für Zauber und Wunder. Sehr wenige denken daran, dass Yoga fünftausend
Jahre oder noch älter ist und mit Disziplin, bereicherten subjektiven
Erfahrungen und besserer Lebensqualität
zu tun hatte. Natürlich führen wir alle ein Leben, aber dabei
geraten wir auch in Schwierigkeiten, Frustrationen, Schmerz und was noch.
Gelegentlich werden wir chronischer Gesundheitsprobleme, mentaler
Angstzustände, schlechter menschlicher Beziehungen oder unserer bedeutungslosen
Lebensführung müde. Krankheit, Verwirrung oder mangelnde Achtung
in den Augen anderer verschlechtern unsere Lebensqualität. An diesem Punkt kann
uns Yoga als Erziehung zu einem klaren Ziel verhelfen. Durch praktische Verfahren,
die auf Erfahrung beruhen, hilft uns Yoga, unsere Ziele zu klären, und zwar
nicht nur die kurzfristigen, sondern auch langfristige Lebensziele. Verfahren wie
z.B. Meditationshaltungen führen zu mehr Verinnerlichung, Ruhe und Einsicht.
Wenn der Geist sehr stetig wird, versteht man sich selbst in seiner Beziehung
zur Welt besser. Unterstützt wird dieser Vorgang durch
bessere Konzentration und mehr Erkenntnis.
Durch die einfachen praktischen Yoga-Gewohnheiten lassen sich die durch Yoga
geschehenden Veränderungen zum Guten integrieren. Dazu gehören Ernährung,
Schlafenszeit, richtige Arten von Erholung oder Hobby. Dies alles stärkt einen
förderlichen Lebensstil. Es geht um eine fortlaufende Erfahrung. Wir finden
schließlich zu neuen Werten, Einstellungen und einem neuen Lebensstil und
erweitern unseren Horizont entsprechend. Yoga bedeutet mehr als eine Übung oder eine
Körperhaltung. Er bedeutet eine neue Dimension im Leben – er bedeutet, einen höheren Bewusstseinszustand
zu erreichen. Dr.
Jayadeva Yogendra
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